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BeschreibungVortrag Studium GeneraleAxel Rüthrich (Freiberg): Der Silberbergbau von Glashütte im Osterzgebirge – Geschichte und DokumentationDer Glashütter Silberbergbau begann am Ende des 15. Jahrhunderts. Im Jahr 1506 erhielt der Bergbauort Glashütte das Berg- und Stadtrecht nach Annaberger Vorbild. Glashütte reiht sich damit in die Folge von Silberfunden und Bergstadtgründungen in der zweiten erzgebirgischen Bergbauperiode, die um 1446 bei Schneeberg begannen und um 1521 mit der Stadtgründung von Marienberg ihren Abschluss fanden. Nach anfänglich guten Bergbauergebnissen war das Silberausbringen der Glashütter Gruben bereits ab Mitte des 16. Jahrhunderts erheblich rückläufig. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Bergbau mit mäßigem Erfolg fortgeführt. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung des Glashütter Bergbaus und den wirtschaftlichen Strukturwandel der Stadt nach dem Niedergang der Montanwirtschaft. Im zweiten Teil des Vortrages werden einige Ergebnisse der montanarchäologischen Dokumentation von Glashütter Grubenanlagen vorgestellt. Axel Rüthrich studierte Industriearchäologie an der TU Bergakademie Freiberg. Zurzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Bergakademie Freiberg. Seine Dissertation beschäftigt sich mit dem Edel- und Buntmetallbergbau im sächsischen Erzgebirge im Zeitalter der Industrialisierung. Er ist ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger und Mitglied der "Grubenarchäologischen Gesellschaft e. V.", des "Fördervereins Himmelfahrt Fundgrube e. V." / Freiberg sowie Vorstandsmitglied der Georg-Agricola-Gesellschaft e.V. . Veranstaltungsort
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